Grundsteinlegung bei „Wohnen am Erdwerk“ Symbolischer Baubeginn für innovatives Neubauprojekt mit 20 Eigentumswohnungen

SICKTE. Nach einem Jahr Planung und nach einem weiteren Jahr Vorbereitung beginnt jetzt im Neubaugebiet an der Salzdahlumer Straße der Bau einer außergewöhnlichen Wohnanlage. Das Team um den Gifhorner Investor Dr. Dirk Wolter hat zur Grundsteinlegung für die 20 Eigentumswohnungen mit Tiefgarage die Projektbeteiligten und Gäste auf das Baufeld direkt neben der künftigen Grünanlage inmitten des Quartiers eingeladen. „Wir wollen zeigen, dass nachhaltiger Wohnungsbau auf hohem Niveau nicht nur in den Städten möglich ist“, betont Wolter.

Es entsteht ein Mix von meist barrierefreien 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 66 und 122 m² Wohnfläche. Das mit einer Tiefgarage unterkellerte Gebäude wird von einem Blockheizkraftwerk mit Wärme und Strom versorgt. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage errichtet und der produzierte Strom in Batterien gespeichert. Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass in der Tief-garage an allen Stellplätzen das Laden von Elektrofahrzeugen möglich sein wird. „Die Wohnungen werden im KfW-40-plus Standard errichtet“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Lars Kühl (Leiter des Instituts für energieopti-mierte Systeme (EOS) der Fakultät Versorgungstechnik an der Ostfalia in Wolfenbüttel), der im Team für die Planung der technischen Gebäudeausstattung zuständig ist. „Mir ist aktuell im ganzen Großraum kein weiteres Eigentumswohnungsprojekt bekannt, das in einem solchen Standard entsteht“, so Kühl weiter.

Das verklinkerte Gebäude wurde von Architekt Matthias Kraul aus Weferlingen geplant. „Es war eine be-sondere Herausforderung, die energetische Anforderung an einen kompakten Baukörper mit einer auch städtebaulich attraktiven Architektur zu verbinden“, blickt Kraul auf den Planungsprozess zurück. Die meisten Wohnungen erhalten ganzjährig nutzbare Loggien, die mit faltbaren Wärmeschutzfenstern verschließbar sind. Eine weitere Besonderheit ist der Kfz-Aufzug. „So konnte eine optisch nicht ansprechende Zufahrtsrampe vermieden werden“, führt Kraul weiter aus.
Projektentwickler Daniel Manthey aus Braunschweig erklärt die Namensgebung des Projektes: „Nachdem die archäologischen Grabungen der neolithischen Erdwerke im Baugebiet wichtige Erkenntnisse aus der Zeit der Sesshaftwerdung der Menschheit zu Tage brachten, wollen wir das Wohnen von Morgen entwickeln“. Die Postanschrift wird Am Erdwerk 1 und 2 lauten.

Der Rohbau dieses komplexen Bauwerks mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 8 Mio. Euro wird vom renommierten Bauunternehmen Max Kroker aus Braunschweig errichtet. „Der Bau einer Tiefgarage ist bei den hiesigen Grundwasserverhältnissen eine ebenso große Herausforderung wie die Realisierung der Regenwasserversickerung auf dem eigenen Grundstück“, fasst Wolter die besonderen baulichen An-forderungen zusammen. „Die Nachfrage nach Neubauwohnungen in energetisch optimierten Gebäude mit einem hohen Nachhaltigkeitsanspruch wird durch die aktuelle Klimadebatte deutlich gefördert“, zeigt sich Manthey mit dem aktuellen Verkaufsstand zufrieden. Auch wenn die Wohnungen erst im ersten Halb-jahr 2023 bezugsfertig sein werden, sind bereits jetzt fast die Hälfte der Einheiten bereits verkauft oder reserviert. Die Kaufpreise liegen zwischen 220.700 und 452.800 Euro. Nähere Informationen über das Projekt und zu den Wohnungen sind unter www.wohnen-am-erdwerk.de zu finden.